Tiny House Bewegung
In der Regel weisen die Tiny Houses eine Fläche von 15 bis 45 Quadratmetern auf, können aber auch deutlich grösser sein. Während sie in den USA und in Kanada nicht selten auf Rädern stehen, so dass man sich bei Bedarf ganz schnell aus dem Staub machen kann, sind sie bei uns meist weniger beweglich, aber wenigstens nicht unterkellert. Die Beweggründe, in ein solches Häuschen zu ziehen, reichen von ökonomischer Dringlichkeit bis zu ökologischen Bedürfnissen – wobei sich der Fokus in den letzten Jahren immer mehr auf ressourcenschonende Baumaterialien, eine geringe Betriebsenergie und effiziente Raumnutzung verschoben hat. In diversen Internetforen diskutiert man über die Qualitäten von Hanf, Seegras und Schafwolle als Isolation, Komposttoiletten, Solarzellen oder die Reduzierung von grauer Energie, die bei der Herstellung, dem Transport und der Entsorgung konventioneller Baumaterialien anfällt.
Zusammenfassend kann man sagen: geringe Baukosten, tiefe Unterhaltskosten, gut für die Umwelt, weniger Aufwand beim Putzen und Aufräumen und Fokus auf die wichtigen Dinge im Leben.