In Immobilien investieren – lohnt sich das noch?
Die Inflation steigt – und Milderung ist nicht in Sicht. Die Schweizerische Zentralbank hält dennoch an ihrer Negativzinspolitik fest. Das macht den Immobilienmarkt interessant. Auf der anderen Seite sind aber die Hypothekarzinsen und Immobilienpreise stark gestiegen. Eine Überhitzung droht. Ein Dilemma.
Dafür verantwortlich zeichnen sowohl die stetig steigenden Energiepreise als auch die hohe Nachfrage nach Wohnraum, gerade in Ballungszentren. Das treibt die Preise in die Höhe. Sowohl für den Immobilienkauf als auch für die Miete. Und ein schnelles Ansparen von Eigenkapital kann durch die niedrigen Zinsen zur grössten Hürde werden. Andererseits: Hat man ein regelmässiges Einkommen, ein unbefristetes Arbeitsverhältnis, eine vernünftige Tilgungsrate und ein solides Objekt, steht einer Finanzierung nicht mehr viel im Wege.
Damit eine Immobilie eine gute Kapitalanlage ist, ist eine Mischung aus einem möglichen Wertzuwachs und einer guten Rendite wichtig. Wichtige Indikatoren dafür sind Lage und Infrastruktur sowie Substanz der Immobilie, wo auf Baujahr, durchgeführte Renovierungen und mögliche Sanierungen zu achten ist. Hypothekarnehmer:innen sollten dennoch die Schwankungen am Markt nutzen, um den richtigen Zeitpunkt für den Abschluss von Hypothekenverträgen zu erwischen.